Bereits seit dem 18./19. Jahrhundert ist bekannt, dass das Klima auf Sylt und den anderen Nordseeinseln sehr gesund ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass man in den Heilbädern der Nordseeinseln teilweise ganzjährig einen Kurbetrieb anbietet. In dem Seewind sind feine zerstäubte Wassertropfen aus dem Meer enthalten. Somit beinhaltet die Seeluft im Gegensatz zum Wind auf dem Festland weniger Staub und Pollen, sondern Mineralien und Spurenelemente.

Allerdings ist der oft sehr raue Wind auf Sylt nicht jedermanns Sache. Das ständige Wehen des Windes hat jedoch positive Auswirkungen: Im Vergleich zum Festland gibt es auf Sylt weniger Wolken und mehr Sonne. Auch Regentage sind demzufolge auf den Inseln seltener als auf dem Festland.

Die Temperaturen auf Sylt und den anderen Nordseeinseln sind nicht so großen Schwankungen unterlegen wie die Temperaturen im Landesinneren. Hier herrscht ein milderes Seeklima, so dass es im Sommer nicht so drückend schwül-warm ist und im Winter nur selten friert.

Die meisten Urlauber kommen in den Sommermonaten Juli und August nach Sylt. Dann herrscht hier das schönste Badewetter. Allerdings ist es dann auf Sylt auch ziemlich voll. Aber auch das Unterhaltungsangebot ist im Sommer am vielfältigsten: Ob Sport, Musik oder schönes Wetter – der Sommer ist einfach wunderbar auf Sylt.

Wer es eher ruhig mag, sollte im Frühjahr oder Herbst reisen. Zum Baden ist dabei eher der Herbst, vor allem der September zu empfehlen, da das Meer dann wesentlich wärmer ist als im Frühjahr. Allerdings gibt es im Herbst mitunter starke Herbststürme. Frühjahr und Herbst sind vor allem von Vogelliebhabern bevorzugte Urlaubszeiten. Dann kann man nämlich die Zugvögel auf ihrer Reise beobachten.

Wer auf Sylt vor allem die Bewohner richtig kennen lernen möchte, der sollte im Winter auf die Insel kommen. Dann wird in den gemütlichen Häusern gesessen und geklönt. Für die Gäste nimmt man sich dabei sehr viel Zeit, die Hektik des Sommers ist vergessen. Dabei lernt man die Mentalität der Einwohner erst richtig kennen.